Aquarium der Superlative

16.01.2018

In Lausanne wurde im Oktober 2017 ein weltweit einmaliges Wassermuseum eröffnet. SACAC AG produzierte für den Bau des Aquariums, Hotels und Parkgarage über 500 Stützen.

Im Oktober 2017 öffnete das Aquatis, ein weltweit einzigartiges Museum, seine Tore. Auf zwei Stockwerken lädt es zu einer Süsswasser-Expedition über fünf Kontinente ein. Besucher bekommen eine 6000 Quadratmeter grosse Wasserfauna und –flora zusehen, bestehend aus 50 Aquarien und 20 Ökosystemen. Zwei Millionen Liter Wasser beinhaltet das Bauwerk, 10 000 Fische und andere Lebewesen bewohnen das Aquatis. Dies verfolgt den Zweck, die Natur in die Stadt zu bringen, den Menschen das Wasser und die Süsswasser-Lebensräume näher zu bringen und Sympathie dafür zu wecken, um sie besser zu schützen.  «Wir haben Aquatis bauen lassen, um unseren Kindern zu zeigen, dass wir Willens sind, die lebenswichtigen Ressourcen unseres Planeten zu bewahren», sagte Yves Christen, Präsident Fondation Aquatis, über das Projekt. Der Neubau enthält nebst dem Aquatis Museum ein Drei-Sterne Hotel mit 143 Zimmern, ein Fitness- und Konferenzzentrum, Restaurants und Terrassen über der Wasserfläche.

Stützen für Aquarium, Hotel und Parkhaus

Getragen wird das Aquatis Musem von SACAC Stützen. Mit 65 Stützen hat SACAC AG ihren Beitrag zum eindrucksvollen Aquatis Kunstobjekt geleistet. Um die Eleganz des Hotels hervorzuheben lieferte die SACAC weisse Stützen, im Hotel wurden gesamthaft 160 Stützen eingesetzt. Zusätzlich zu Museum und Hotel wurde ein doppelstöckiges Parkhaus gebaut. Dabei wurden die  speziell für Parkhäuser entwickelten Stützen von SACAC eingesetzt. Durch deren abgerundete Ecken wird der Schaden bei Parkunfällen gegenüber kantigen Stützen massgeblich reduziert. 350 ovale Parcova-Stützen setzte SACAC im Parkhaus ein und war somit mitverantwortlich, dass der Nordzugang Lausannes verkehrstechnisch nicht unter der neuen Attraktion leiden muss.

Flexibilität am Bau

Beim Bau des Aquariums konnte SACAC ihre Flexibilität unter Beweis stellen. Bei der Planung des Baus wurde festgelegt, dass die Stützen im Parkhaus nicht sichtbar sein werden. Da die Endausführung des Baus Änderungen aufwies und dadurch die Lasten grösser waren als geplant, musste schnell gehandelt werden.  Neue Berechnungen in Rekordzeit und entsprechende Verstärkungen der Stützen sorgten dafür, dass dieses Problem effizient und innerhalb des Zeitplans behoben werden konnte.  Auch diese Herausforderung konnte problemlos von SACAC gemeistert werden. Alle Stützen wurden termingerecht und in herausragender Qualität geliefert. Was auch der Bauführer, Martin Fragnière von GRISONI-ZAUGG SA bestätigt: «Die Zusammenarbeit mit SACAC AG war wie immer hervorragend.»